Suche mich in dir!

Sa

17

Feb

2018

Ein Schwung des Herzens

Für mich ist das Gebet ein ein Schwung des Herzens, ein einfacher Blick zum Himmel empor, ein Schrei der Dankbarkeit und der Liebe, aus der Mitte der Prüfung, wie aus der Mitte der Freude; kurz, es ist etwas Großes, Übernatürliches, das mir die Seele ausweitet und mich mit Jesus vereint.

Therese von Lisieux

Sa

06

Jan

2018

Brich auf mein Herz und wandere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein neues Jahr hat begonnen. Auch in diesem Jahr ziehen alle Wege vom Morgenland zum Abendland durch die Wüsten des Lebens endlos an Vergänglichkeit vorbei. Aber man kann auf ihnen die selige Reise der Pilgerschaft zum Absoluten machen, die Reise zu Gott. Brich auf mein Herz und wandere! Es leuchtet der Stern. Viel kannst Du nicht mitnehmen auf den Weg. Und viel geht Dir unterwegs verloren. Lass es fahren. Gold der Liebe, Weihrauch der Sehnsucht, Myrrhe der Schmerzen hast du ja bei dir. Gott wird sie annehmen. Und wir werden Ihn finden.

Karl Rahner

Sa

02

Dez

2017

Sehnsucht

Advent, eine Zeit des Wartens und der Sehnsucht. Auf wen warten wir - wohin geht unsere Sehnsucht?

"Gott, heil´ger Schöpfer aller Stern, erleucht uns, die wir sind so fern, dass wir erkennen Jesus Christ, der für uns Mensch geworden ist."

 

So

15

Okt

2017

Anschauen

 

"Ich bitte euch ja gar nicht, dass ihr an ihn denkt oder euch viele Gedanken macht oder in eurem Verstand lange und subtile Betrachtungen anstellt; ich will nicht mehr, als dass ihr ihn anschaut. Wer verwehrt es euch denn, die Augen der Seele immer wieder auf ihn zu richten – wenn auch nur so zwischendurch, wenn ihr mehr nicht fertig bringt?

...Ihm ist so sehr daran gelegen, dass du ihn immer wieder anschaust, dass es wegen einer Anstrengung seinerseits nicht ausbleiben wird."

Teresa von Avila

 

So

01

Okt

2017

Therese von Lisieux

Jesus will seine Jünger mit sich herrschen sehen im Reich seines Vaters, und um ihnen dieses Reich zu erschließen, will er an einem Kreuz sterben, denn er hat gesagt: Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde. Beim Betrachten dieser Worte erkannte ich, dass die vollkommene Liebe darin besteht, die Fehler der anderen zu ertragen, sich nicht über ihre Schwächen zu wundern, sich an den kleinsten Tugendakten zu erbauen, die man sie vollbringen sieht, vor allem aber habe ich erkannt, dass die Liebe nicht in der Tiefe des Herzens verschlossen bleiben darf: Niemand, hat Jesus gesagt, zündet ein Licht an und stellt es unter den Scheffel, sondern man stellt es auf den Leuchter, damit es allen leuchte, die im Haus sind. Mir scheint, dieses Licht stellt ein Sinnbild der Liebe dar, die nicht nur jene erleuchten, erfreuen soll, die mir am liebsten sind, sondern alle, die im Hause wohnen, ohne Ausnahme.

(Thérèse vom Kinde Jesus)

Fr

04

Aug

2017

Geduld

Die Liebe zu Gott besteht nicht im Vergießen von Tränen oder in zärtlichen Gefühlen..., sondern darin, dass wir Gott dienen in Gerechtigkeit, Standfestigkeit und Demut.

 

Teresa von Avila Vida 11,13

Sa

01

Jul

2017

Begegnung mit Gott

Mys­tik ist die totale Begeg­nung des Men­schen mit Gott und Got­tes mit dem Men­schen. Sie ist nichts voll­kom­men Neues, son­dern eine Inten­si­tät der Gegen­wart Got­tes in jedem ein­zel­nen von uns…

 

Titus Brandsma

Do

01

Jun

2017

Edith Stein

Ergreife ich die Hand Gottes, die mich anrührt, dann finde ich den absoluten Halt und die absolute Geborgenheit.

 

Edith Stein

Sa

27

Mai

2017

In der Schwachheit liegt die Kraft

Es gefällt Gott der Wunsch, dass seine Werke in schwachen Menschen aufstrahlen.

Teresa von Avila

So

16

Apr

2017

Ostern

Christus ist wahrhaft von den Toten auferstanden.

 

Halleluja

 

Er schenkt uns das ewige Leben.

 

Halleluja

 

Lasst uns freuen und jubeln.

 

Halleluja

Mi

29

Mär

2017

Komm in mein Herz

Du, dessen Auge mich sucht in der Tiefe, Du, ohne Furcht vor dem Abstieg zu mir, komm in mein Herz, Du Brot meines Hungers! Komm in mein Herz! Es brennt ja nach Dir!

 

Therese von Lisieux

Sa

25

Feb

2017

Entschlossenheit

"Wer entschlossen beginnt, hat schon einen guten Teil des Wegs hinter sich."

Teresa von Avila

Sa

28

Jan

2017

Gott ist uns nah

Gott ist uns so nah. Alles, was da ist, hat sein Dasein durch sein Wirken und in seiner Gegenwart... Wir müssen ihn erspüren und von unserem Ahnen die Innigkeit lernen, in der sie ganz vertraut mit ihm umgingen, mit ihm sprachen und auf ihn hörten.

Das Leben sieht dann ganz anders aus.

Titus Brandsma

Sa

31

Dez

2016

Das neue Jahr 2017

Mit guten Gedanken

will ich das ALTE JAHR verabschieden

und mit Segenswünschen 

das NEUE JAHR begrüßen.

Mit offenen Händen

will ich das Vergangene abgeben

und mit betenden Augen das Zukünftige erwarten.

 

Mit wertvollen Erinnerungen

will ich das Gewordene bewahren

und mit demütigen Erwartungen

das Kommende empfangen.

 

Mit dankbaren Worten

will ich das Gewesene würdigen

und mit hörendem Herzen

das Werdende schätzen.

 

Mit versöhnter Haltung

will das Schmerzliche loslassen

und mit wachsamer Spannung

das Wachsende schützen.

 

Mit allen meinen Sinnen

will ich Gott loben und danken,

und mit tiefer Ehrfurcht

vor ihm, mit ihm und in ihm

bleiben und leben.

Paul Weismantel

Mi

14

Dez

2016

Johannes vom Kreuz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Weile nichts tun, nur absichtslos da sein, heißt wach werden für die Sättigung Gottes.

Johannes vom Kreuz 

Sa

19

Nov

2016

Raphael Kalinowski

Wenn wir Schwierigkeiten beim Beten haben, sollen wir tun, was uns möglich ist und uns nicht zu sehr beunruhigen, denn dieser Zustand ist Ausdruck unserer Begrenztheit und Hilflosigkeit, wenn die Gnade Gottes aufhört, uns zu unterstützen.

(Raphael Kalinowski)

So

16

Okt

2016

Heilige Elisabeth von der Dreifaltigkeit

 

 

 

 

 

 

 

Die ganze Dreifaltigkeit ruht in uns,

dieses ganze Geheimnis,

das wir im Himmel schauen werden.

Sa

15

Okt

2016

Hochfest - Teresa von Avila

Sa

01

Okt

2016

Therese von Lisieux

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beten heißt nicht viel reden, sondern viel lieben.

Di

09

Aug

2016

Gott ist da...

Gott ist da, aber er ist verborgen und schweigt.

Warum das so ist?

Es sind Gottes Geheimnisse, von denen wir sprechen, und die lassen sich nicht restlos durchdringen.

Gott ist Mensch geworden, um uns teilnehmen zu lassen an seinem Leben. Damit beginnt es und das ist unser letztes Ziel.

Aber dazwischen liegt noch etwas anderes.

Christus ist Gott und Mensch, und wer an seinem Leben Anteil hat, muss am göttlichen und menschlichen Leben Anteil haben. Die menschliche Natur, die er annahm, gab ihm die Möglichkeit zu leiden und zu sterben. Die göttliche Natur, die er von Ewigkeit besaß, gab dem Leiden und Sterben unendlichen Wert und erlösende Kraft. Christi Leiden und Tod setzen sich fort in seinem mystischen Leibe und in jedem seiner Glieder.

Wenn der Mensch ein lebendiges Glied am Leibe Christi ist, dann bekommt sein Leiden und Sterben durch die Gottheit des Hauptes erlösende Kraft.

(Edith Stein - Sr. Teresia Benedicta vom Kreuz)

Sa

30

Jul

2016

Johannes vom Kreuz

 

 

 

 

 

 

Mit der Liebe zu Gott steigert sich die Liebe zum Nächsten. Beide entspringen ja derselben Quelle.

Sa

16

Jul

2016

Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel

Wie gerne hätte ich Priester sein mögen, um über die Allerseligste Jungfrau predigen zu können! Mir scheint, dass ein einziges Mal genügt hätte, um meinem Gedanken in dieser Sache restlos Ausdruck zu verleihen. Zunächst hätte ich gezeigt, wie wenig das Leben der Gottesmutter überhaupt bekannt ist. Man dürfte von ihr keine unwahrscheinlichen Dinge sagen, die man gar nicht bestimmt weiß: beispielsweise, dass sie als kleines Kind von drei Jahren bereits in den Tempel ging, um sich Gott in glühender Liebe und einem außergewöhnlich großen Seeleneifer aufzuopfern, während sie doch wahrscheinlich nur mitging, um ihren Eltern zu gehorchen. Warum spricht man auch davon, dass nach den prophetischen Worten Simeons im Tempel die Allerseligste Jungfrau die Passion Jesu vor Augen gehabt habe?… „Ein Schwert des Schmerzes wird deine Seele durchbohren.“ Sie sehen wohl, meine Mutter, das ist eine Voraussage für später gewesen…. Damit eine Predigt über die Gottesmutter Frucht bringen soll, muss ihr wirkliches Leben vor Augen gestellt werden, so wie es sich vorstellt. Man errät leicht, dass ihr Leben in Nazareth und auch später ganz einfach verlief… Man ist sich wohl bewusst, dass die Gottesmutter die Königin des Himmels und der Erde ist, aber sie ist „mehr Mutter als Königin“. Man darf nun nicht hingehen und behaupten (wie ich es öfter hörte), auf Grund der ihr zuteil gewordenen Vorzüge stelle sie alle Heiligen so in den Schatten, wie die Sonne bei ihrem Aufgehen alle Sterne zum Erblassen bringt. Mein Gott, was ist das für eine Auffassung! Eine Mutter, die den Ruhm ihrer Kinder in den Hintergrund drängt! Ich denke genau das Gegenteil. Ich glaube, sie wird den Glanz der Auserwählten noch bedeutend erhöhen. Man kann leicht von ihren Vorzügen sprechen, aber damit darf man sich nicht begnügen. Es muss dafür gesorgt werden, dass sie geliebt wird.

 

(Thérèse von Lisieux)

Do

26

Mai

2016

Maria

Mariam aber sprach:

Siehe, ich bin des Herrn Magd;

es geschehe mir nach deinem Wort;

Lukas 1,38

So

15

Mai

2016

Pfingsten

Komm, Schöpfer Geist, komm, brich herein, dring tief in unser Wesen ein.

 

Erfüll mit Gnaden, was Du schufst, brich auf die Herzen, die Du rufst.

 

Du unser Beistand in der Zeit, des Allerhöchsten Gütigkeit, des Lebens Ursprung, Liebesglut, des Geistes Salbung, Glaubensmut.

 

Du siebenfacher Gnadenbrand -

Dem Finger gleich an Gottes Hand - Verheißner Gast in unsrer Nacht, der stumme Zungen reden macht.

 

Glüh auf, der Sinne Licht zu sein, gieß Liebe in die Herzen ein, bring unsern Leib in Dienstbarkeit, dass deine Kraft uns Sieg verleiht.

 

Hl Rabanus Maurus (Übersetzung von Georg Thurmayer)

Do

21

Apr

2016

Wasser des Lebens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Schätze, die im Herzen Christi verborgen sind, gehören mir, und deshalb fühle ich mich so reich und komme so gern zu dieser Quelle, um für all jene daraus zu schöpfen, die ich liebe !

 

Elisabeth von Dijon

So

27

Mär

2016

Ostern

Wenn ihr froh seid, dann schaut auf ihn als Auferstandenen, denn allein schon die Vorstellung, wie er aus dem Grab kam, wird euch froh machen. Und mit welcher Klarheit, Schönheit und Herrschaftlichkeit, wie siegreich und froh! Wie einer, der so glücklich aus der Schlacht hervorgegangen ist, bei der er ein großes Königreich gewonnen hat, dass er es ganz für euch möchte, und mit ihm noch dazu. Bedeutet es da etwa viel, dass ihr immer wieder einmal den Blick auf den richtet, der euch soviel schenkt?

 

Teresa von Avila

Sa

19

Mär

2016

Hl. Josef

Ich habe Sankt Josef, diesen großen Heiligen, in den ich sehr großes Vertrauen setze, gebeten, mir zu helfen.

Elisabeth von der Dreifaltigkeit

Sa

20

Feb

2016

FASTEN-ZEIT - GUTE ZEIT - WOFÜR?

FASTEN-ZEIT - GUTE ZEIT - WOFÜR?

 

SICH ZEIT NEHMEN, um langsamer und leiser zu leben in einer gehetzten und vorlauten Welt.

 

SICH ZEIT NEHMEN, um aufmerksamer und hörfähiger zu werden im Dauerlärm unseres Alltags.

 

SICH ZEIT NEHMEN, um wohlwollender und liebevoller  mit sich selbst und seinen Mitmenschen umzugehen. 

 

SICH ZEIT NEHMEN,  um nachdenklicher und besonnener zu verarbeiten, was mir täglich widerfährt. 

 

SICH ZEIT NEHMEN, um geduldiger und nachsichtiger zu werden mit eigenen und fremden Mängeln und Fehlern.

 

SICH ZEIT NEHMEN, um geistreicher und phantasievoller seine Beziehung zu Gott zu gestalten.

 

SICH ZEIT NEHMEN, um ruhiger und gelassener zu sein gegenüber so unterschiedlichen Anforderungen.

 

SICH ZEIT NEHMEN, um bewusster und klarer die anfallenden Entscheidungen zu treffen.

 

SICH ZEIT NEHMEN, um einfacher und bescheidener zu leben in all den übertriebenen Ansprüchen.

 

FASTEN-ZEIT: Gute Zeit für kleine Schritte, nicht großer Worte.      

 

Paul Weismantel

Fr

05

Feb

2016

Zärtlicher Blick Gottes

Wie sehr liebt dich Gott, wenn du sehen könntest, mit welcher Zärtlichkeit Er dich anblickt !

Elisabeth von Dijon

Di

02

Feb

2016

Tag des geweihten Lebens

Schau in die Tiefe deines Herzens, schau in deine eigenen inneren Tiefen und frage dich:

  • Habe ich ein Herz, das sich nach etwas Großem sehnt, oder ist mein Herz im Vielerlei der Dinge eingeschlafen?
  • Hat mein Herz die Unruhe des Suchens bewahrt, oder habe ich zugelassen, dass die Dinge es erstickt und schließlich verhärtet haben?
  • Gott wartet auf dich, er sucht dich. Welche Antwort gibst du ihm? Gibst du acht darauf, wie es deiner Seele geht? Oder schläfst du?
  • Glaubst du wirklich, dass Gott auf dich wartet, oder sind bei dir von dieser Wahrheit nur noch leere Worte übriggeblieben?

Papst Franziskus

 

Sa

23

Jan

2016

Vertrauen

Niemand vertraute ich so sehr wie Gott, denn ich erkannte, dass er allein verlässlich ist.

Teresa von Avila

So

10

Jan

2016

Taufe Jesu

Di

22

Dez

2015

Weihnachten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er ist der Freund, der über alles geliebt werden möchte. Er hat uns so seht geliebt, dass Er „zu uns gekommen ist“.

 

Elisabeth von der Dreifaltigkeit

Mo

14

Dez

2015

Johannes vom Kreuz

Du nimmst mir ja nicht weg, mein Gott, was du mir in deinem einzigen Sohn Jesus Christus einmal gegeben hast; und in ihm hast du mir alles gegeben, was ich mir überhaupt wünschen kann.

So

29

Nov

2015

Advent

Nun haben wir wieder die heilige Zeit des Advents, mir scheint, sie ist besonders für die innerlichen Seelen geschaffen, für jene, die unaufhörlich und durch alles hindurch ‚mit Jesus Christus in Gott verborgen“ in ihrer Mitte leben.

Elisabeth von Dijon

Do

19

Nov

2015

Elisabeth von Dijon

Mir scheint, ich habe meinen Himmel auf Erden gefunden, denn der Himmel, das ist Gott, und Gott, das ist meine Seele.

Do

15

Okt

2015

Gott nur genügt

So

04

Okt

2015

Erntedank

Wir sagen dir Dank, barmherziger Gott, für alle deine Gnaden und Wohltaten, der du lebst und herrschest in Ewigkeit. 

Do

01

Okt

2015

Vertrauen

Nur das Vertrauen allein, nur das Vertrauen führt uns hin zu seiner Liebe.

Therese von Lisieux

Di

01

Sep

2015

Therese von Lisieux

Die Grenze seiner Liebe ist, dass sie keine hat.

So

09

Aug

2015

Edith Stein

Ihr sollt sein wie ein Fenster, durch das Gottes Güte in die Welt hineinleuchten kann.



Fr

26

Jun

2015

Güte Gottes

"Man erwartet nie zuviel von Gott, der zugleich gütig und allmächtig ist."


Therese von Lisieux

Sa

02

Mai

2015

Maria

Das Herz der Jungfrau hat jeden Schmerz, der ein Herz brechen kann, kennengelernt, doch blieb es immer ruhig und stark, denn es lehnte sich immer an das Herz Christi.


Elisabeth von Dijon

Sa

04

Apr

2015

Auferstehung

"Wenn ihr froh seid, dann schaut auf ihn als Auferstandenen, denn allein schon die Vorstellung, wie er aus dem Grab kam, wird euch froh machen."

Teresa von Avila - Weg der Vollkommenheit


Mi

01

Apr

2015

Kreuz

...schaut ihn am Kreuz an.

Er wird euch mit seinen schönen, mitfühlenden, tränenerfüllten Augen anschauen und seine eigenen Schmerzen vergessen, um euch über eure hinwegzutrösten, und nur, weil ihr zu ihm kommt, um ihn zu trösten, und den Kopf wendet, um ihn anzuschauen.

Teresa von Avila-Weg der Vollkommenheit

Sa

14

Mär

2015

Hl. Josef

Josef:

Er ist der Mann am Rande, im Schatten.

Der Mann der schweigenden Hilfestellung und Hilfeleistung.

Der Mann, in dessen Leben Gott dauernd eingreift mit neuen Weisungen und Sendungen. Die eigenen Pläne werden stillschweigend überholt. Immer neue Weisung und Sendung, neuer Aufbruch und neue Ausfahrt.

Er ist der Mann, der sich eine bergende Häuslichkeit im stillen Glanze des angebeteten Herrgotts bereiten wollte, und der geschickt wurde in die Ungeborgenheit des Zweifels, des belasteten Gemütes, des gequälten Gewissens, der zugigen und windoffenen Straßen des häuslichen Stalles, des unwirtschaftlichen fremden Landes.

                                                 Und er ist der Mann, der ging...

                                                              Alfred Delp

Mo

23

Feb

2015

Dich soll nichts verwirren



DICH soll nichts verwirren,

nichts soll DICH erschrecken,

alles geht vorüber:

Gott zieht nicht um

(= Gott bleibt bei DIR).

Die Geduld 

erreicht alles,

wer Gott zu Gast hat,

dem fehlt nichts:

nur Gott genügt.


(Übersetzung: Mariano Delgado)

Sa

24

Jan

2015

Vertrauen und Liebe

Mein Weg ist ganz Vertrauen und Liebe, ich verstehe die Seelen nicht, die vor so einem liebevollen Freund Angst haben.

..., ich sehe, dass es genügt, sein Nichts zu erkennen und sich wie ein Kind Gott in die Arme zu werfen.

Therese von Lisieux

Sa

03

Jan

2015

Epiphanie

Er will der Freund sein, den du allzeit finden kannst.       Er steht an der Tür deines Herzens ...                           Er wartet ...

Öffne Ihm !

Mi

17

Dez

2014

Weisheit

O Weisheit, hervorgegangen aus Gottes Mund, mächtig wirkst du in aller Welt, und freundlich ordnest du alles. Komm, o Herr, und lehre uns den Weg der Einsicht.

So

14

Dez

2014

Meditation zu dem Gedicht "Wohl kenn ich den Quell" von Johannes vom Kreuz

Wohl kenne ich den Quell, der rinnt und fließet, 
wenn es auch Nacht ist.

Verborgen ist dem Blick die ewge Quelle,
doch weiß ich wohl zu finden ihre Stelle,
wenn es auch Nacht ist.

Ich weiß, nicht Ursprung hat sie je genommen,
doch aller Ursprung ist aus ihr gekommen,
wenn es auch Nacht ist.

Ich weiß, dass keine Schönheit ihrer gleiche,
sie tränkt die Erde und die Himmelreiche,
wenn es auch Nacht ist.

Ins Bodenlose, weiß ich, würde gleiten,
wer sie beträte, um sie zu durchschreiten,
wenn es auch Nacht ist.

Niemals hat ihre Klarheit sich verdunkelt,
und alles Licht weiß ich aus ihr entfunkelt,
wenn es auch Nacht ist.

Gewaltig weiß ich ihre Ströme eilen
durch Höllen, Himmel und wo Menschen weilen,
wenn es auch Nacht ist.

Den Wassern, die aus dieser Quelle steigen,
wohl weiß ich ihnen alle Macht zu eigen,
wenn es auch Nacht ist.

Den Strom, zu dem zwei Ströme sich verbinden,
weiß ich mit beiden nur zugleich zu finden,
wenn es auch Nacht ist.

Verborgen rinnt der Quell, auf dass wir leben,
in dem lebend'gen Brot, das uns gegeben,
wenn es auch Nacht ist.

Hier ruft er die Geschöpfe, dass sie kommen,
zu stillen sich, von Dunkelheit umschwommen,
weil's in der Nacht ist.

Ersehnter Quell, dich such' ich nicht vergebens,
ich schaue dich in diesem Brot des Lebens,
auch wenn es Nacht ist.

Johannes vom Kreuz schrieb dieses Gedicht im Kerker zu Toledo, einer Zeit großer Herausforderung, großer äußerer und innerer Not.

Was meint Johannes vom Kreuz mit diesem Quell, der dennoch rinnt und fließet?

Gibt es etwas in meinem Leben, das mich motiviert, Schweres, Dunkelheiten durchzustehen? Oder wenn große äußere Herausforderungen ausbleiben, was lässt mich durch alle Banalität des Alltags hindurch weitergehen? Vielleicht ist es die Sehnsucht nach Ihm, die im Innersten des Wesens ruht und nach Ihm ruft, eine Sehnsucht, die gespeist wird von der Sehnsucht Gottes nach uns. Was könnte mich immer wieder neu hinführen zu dieser Quelle, die in mir fließt, seit Gott Sein Ja zu mir gesprochen hat?

Es gilt, die Sehnsucht wach zu halten, offen zu halten, sich ihr auszusetzen, weil sie das Kostbarste in mir ist, das, was mein Leben lebenswert macht.

Lauschen auf das Geheimnis, das sich in meinem tiefsten Inneren verbirgt, das keinem Menschen, nicht einmal mir selbst offenliegt, aber das ich erahne und das mich so beglückt, dass es meine Ewigkeit ausfüllen wird. Dafür möchte ich alles in meinem Leben tun. Ich möchte es hüten, beschützen.

Ich bin angewiesen auf Menschen, die diese Sehnsucht in mir wieder wach werden lassen, vielleicht dadurch, dass ich die Sehnsucht, die tief in ihnen ruht, verspüre. Sie ruht in uns wie ein kostbarer, verborgener Schatz.

Ich weiß nicht, wie man es benennen könnte. Ist es der Ruf Gottes, der mich hält? Ist es sein Siegel, das er mir eingeprägt hat, seine Berührung, die mich verwundet hat?

Wie kann ich diesem Geheimnis in mir Raum geben?

Die Tradition des Karmel spricht von "vacare Deo" Raum schaffen für Gott.

Johannes vom Kreuz ruft in der "Dunklen Nacht" aus:"

..nichts andres führte mich,

als nur mein Licht im Herzen innerlich.

Dies hat mich hingeleitet,

viel sichrer als das volle Licht am Tage,

wo Er sich mir bereitet,

zu dem ich Liebe trage..."(N, 3.u.4.Str.)

Wenn ich meiner tiefsten Sehnsucht folge, werde ich frei, weil ich einem Du begegne, das mich ganz und gar bejaht und liebt, so wie ich bin.

Von dieser Quelle gespeist, wird mein Blick rein und lauter. Es erfüllt sich die Verheißung des Herrn: "Aus seinem Inneren werden Ströme lebendigen Wassers fließen"(Joh 7,37-38)".

Mein Blick wird klar, und ich entdecke in unserer Nacht viele Zeichen der Hoffnung: Ich darf Wachstum erkennen überall dort, wo Zeichen der Vergebung geschehen, Zeichen, die dem anderen das Leben ermöglichen.


Sr. Teresa Benedicta OCD




Mo

08

Dez

2014

Magnifikat

Als die allerseligste Jungfrau ihr Fiat sprach, da begann das Gottesreich auf Erden, und sie war seine erste Bürgerin.

Und alle, die sich vor und nach der Geburt des Kindes in Wort und Tat zu ihm bekannten..., sie traten in das Gottesreich ein.

Edith Stein

So

30

Nov

2014

Haltung der Anbetung

Denk daran, was sich in der Seele der Heiligen Jungfrau zugetragen haben muss, als sie nach der Menschwerdung in sich das Menschgewordene Gottes in sich trug, das Geschenk Gottes... In welchem Schweigen, welcher Sammlung, welcher Haltung der Anbetung sie sich im Grunde ihrer Seele vertieft haben muss, um diesen Gott dessen Mutter sie werden sollte zu umfassen.

Halten wir uns ganz in seiner Nähe, im Schweigen, mit der Liebe der Hl. Jungfrau;

wo werden wir den Advent verbringen.


Elisabeth von der Dreifaltigkeit

Sa

22

Nov

2014

Lorenz von der Auferstehung






















"Werden wir nie müde, unser ganzes Vertrauen auf Gott zu setzen, ihm uns ganz zu übergeben. Wir dürfen sicher sein, er enttäuscht uns nie."

Mi

15

Okt

2014

Teresa von Avila

So

05

Okt

2014

Erntedank

LOBGESANG DER SCHÖPFUNG

Mein Gott, wie schön ist deine Welt, wie großartig ist deine Schöpfung, wie wunderbar sind alle deine Werke. Mein Gott, wie überraschend bunt sind all die vielen Seiten im großen Bilderbuch deiner Schöpfung. Mein Gott, wie geheimnisvoll ist das Wechselspiel der von dir immer neu geschenkten Zeit von Morgen und Abend, von Tag und Nacht. Mein Gott, wie zahlreich sind deine Fingerabdrücke in den unterschiedlichsten Kunstwerken, die du in der Natur geschaffen hast. Mein Gott, wie gewaltig und sanft sind die Kräfte in den Schauspielen der Elemente von Feuer und Wasser, Luft und Erde. Mein Gott, wie vielfältig und geistreich hast du Farben und Formen verteilt in Bäumen und Blumen, Pflanzen und Tieren. Mein Gott, wie einzigartig und schön hast du Gesicht und Wesen eines jeden Menschen auf dieser Erde ersonnen. Mein Gott, ich stimme ein in die Sonnengesänge und Loblieder aller deiner Kreaturen in deiner schönen Welt.

Paul Weismantel

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Mi

01

Okt

2014

Blumen streuen - Therese von Lisieux

Blumen streuen Jesus, meine einzige Liebe! Wie liebe ich es, Jeden Abend dir am Fuß des Kreuzes Blumen zu streuen! Die Frühlingsrose für dich entblätternd, Möchte ich deine Tränen trocknen. Blumen streuen bedeutet, als Erstlingsgaben Die leisesten Seufzer, die größten Schmerzen darzubringen, Meine Leiden und meine Freuden, meine kleinen Opfer. Das sind meine Blumen. Herr, von deiner Schönheit ist meine Seele begeistert. An dich möchte ich meine Wohlgerüche und meine Blumen verschwenden. Indem ich sie für dich dem Wind anvertraue, Möchte ich die Herzen entzünden. Blumen streuen, Jesus, das ist meine Waffe, Wenn ich kämpfen will, um die Sünder zu retten. Der Sieg ist mein ... Immer entwaffne ich dich Mit meinen Blumen!!! Die Blumenblätter, die dein Gesicht liebkosen, Sagen dir, dass mein Herz ohne Widerruf dir gehört. Du verstehst die Sprache meiner entblätterten Rose Und du lächelst zu meiner Liebe. Blumen streuen, deinen Lobpreis wiederholen, Das ist mein einziges Vergnügen im Tal der Tränen. Im Himmel werde ich mit den kleinen Engeln hingehen, Um Blumen zu streuen!

Fr

05

Sep

2014

Nada de turbe

So

31

Aug

2014

Berufung

Wo der einzelne hingehört, das ist seine Berufungsfrage. Sie wird nicht allein durch Selbstprüfung und Prüfung der möglichen Wege gelöst. Die Lösung muss erbetet werden.


(Edith Stein -

Selbstbildnis in Briefen /104)

Mi

09

Jul

2014

Gebet für die 500-Jahrfeier von Teresa von Avila

Gott, unser Vater, wir loben und preisen dich, da du uns die Gnade gewährst, den 500. Geburtstag der hl. Teresa von Ávila zu feiern. Herr Jesus Christus, wahrer Freund, hilf uns in der Freundschaft mit dir zu wachsen, damit wir - wie Teresa - Freude am Leben mit dir haben, und zugleich wach sind für die Nöte der Menschen.

Heiliger Geist, hilf uns auf dem Weg des inneren Lebens voranzuschreiten, gefestigt durch die tiefe Verbundenheit mit dir. Lehre uns wie die hl. Teresa in tiefer Verbundenheit mit dir zu leben:

„Dein bin ich, geboren für Dich;was verfügst du über mich ?“

Mi

02

Jul

2014

Maria Heimsuchung

Es ist wunderbar, wie angenehm unserem Herrn jeder Dienst ist, den man seiner Mutter erweist, und seine Barmherzigkeit ist groß.

 

Teresa von Ávila

Fr

13

Jun

2014

Dreifaltigkeit

Die Dreifaltigkeit ist unsere Wohnung, unser Zuhause, das Vaterhaus, das wir niemals verlassen müssen.

Elisabeth von der Dreifaltigkeit

 

Do

22

Mai

2014

Umformung

Die Einwohnung und Einwirkung Gottes muss nicht nur Gegenstand der Intuition sein, sondern sich in unserem Leben offenbaren, in unseren Worten und Taten zum Ausdruck kommen, in unserem ganzen Wesen und Auftreten ausstrahlen.

Titus Brandsma

So

20

Apr

2014

Leben in Fülle

Jesus hat so oft gesagt dass Er das Leben ist und dass Er gekommen ist, es uns in Fülle zu bringen.

 

Elisabeth von Dijon

Fr

18

Apr

2014

Karfreitag

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr der Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter:"Frau, siehe dein Sohn!"

Dann sagte er zu dem Jünger:"Siehe, deine Mutter!" 

Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

Danach, als Jesus wußte, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte:"Mich dürstet."

Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. 

Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er:

"Es ist vollbracht!"

Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.

Do

27

Mär

2014

Lebendige Bilder

Gut ist es,

den Gekreuzigten im Bild zu verehren.

Aber besser als Bilder aus Holz oder Stein

sind lebendige Bilder,

Seelen nach dem Bilde Christi.

 

(Edith Stein, Kreuzeswissenschaft)

Sa

22

Feb

2014

Vertrauen

Legen Sie alle Zukunftssorgen

vertrauensvoll in Gottes Hand

und lassen Sie sich von IHM

wie ein Kind leiten.

Dann sind Sie sich sicher,

dass Sie den Weg nicht verfehlen werden.

 

Edith Stein

Sa

25

Jan

2014

Herausforderungen der Stadtkulturen

Herausforderungen der Stadtkulturen

Das neue Jerusalem, die heilige Stadt (vgl. Offb 21,2-4) ist das Ziel, zu dem die gesam­te Menschheit unterwegs ist. Es ist interessant, dass die Offenbarung uns sagt, dass die Erfül­lung der Menschheit und der Geschichte sich in einer Stadt verwirklicht. Wir müssen die Stadt von einer kontemplativen Sicht her, das heißt mit einem Blick des Glaubens erkennen, der jenen Gott entdeckt, der in ihren Häusern, auf ihren Straßen und auf ihren Plätzen wohnt. Die Ge­genwart Gottes begleitet die aufrichtige Suche, die Einzelne und Gruppen vollziehen, um Halt und Sinn für ihr Leben zu finden. Er lebt unter den Bürgern und fördert die Solidarität, die Brü­derlichkeit und das Verlangen nach dem Guten, nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Diese Gegen­wart muss nicht hergestellt, sondern entdeckt, enthüllt werden. Gott verbirgt sich nicht vor de­nen, die ihn mit ehrlichem Herzen suchen, auch wenn sie das tastend, auf unsichere und weit-schweifige Weise tun.

In der Stadt wird der religiöse Aspekt durch verschiedene Lebensstile und durch Gebräuche vermittelt, die mit einem Gefühl für die Zeit, das Territorium und die Beziehungen verbunden sind, das sich von dem Stil der Landbevölkerun­gen unterscheidet. Im Alltag kämpfen die Bürger oftmals ums Überleben, und in diesem Kampf verbirgt sich ein tiefes Empfinden für das Leben, das gewöhnlich auch ein tiefes religiöses Empfin­den einschließt. Das müssen wir berücksichtigen, um einen Dialog zu erzielen wie den, welchen der Herr mit der Samariterin am Brunnen führte, wo sie ihren Durst zu stillen suchte (vgl. Joh 4,7-26).

 

Es entstehen fortwährend neue Kulturen in diesen riesigen menschlichen Geographien, wo der Christ gewöhnlich nicht mehr derjenige ist, der Sinn fördert oder stiftet, sondern derje­nige, der von diesen Kulturen andere Sprachge­bräuche, Symbole, Botschaften und Paradigmen empfängt, die neue Lebensorientierungen bie­ten, welche häufig im Gegensatz zum Evange­lium Jesu stehen. Eine neue Kultur pulsiert in der Stadt und wird in ihr konzipiert. Die Synode hat festgestellt, dass heute die Verwandlungen dieser großen Gebiete und die Kultur, in der sie ihren Ausdruck finden, ein vorzüglicher Ort für die neue Evangelisierung sind.Das erfordert, neuartige Räume für Gebet und Gemeinschaft zu erfinden, die für die Stadtbevölkerungen an­ziehender und bedeutungsvoller sind. Aufgrund des Einflusses der Massenkommunikationsmittel sind die ländlichen Bereiche von diesen kulturel­len Verwandlungen, die auch bedeutsame Verän­derungen in ihrer Lebensweise bewirken, nicht ausgenommen.

Das macht eine Evangelisierung nötig, welche die neuen Formen, mit Gott, mit den an­deren und mit der Umgebung in Beziehung zu treten, erleuchtet und die grundlegenden Werte wachruft. Es ist notwendig, dorthin zu gelan­gen, wo die neuen Geschichten und Paradigmen entstehen, und mit dem Wort Jesu den innersten Kern der Seele der Städte zu erreichen. Man darf nicht vergessen, dass die Stadt ein multikulturel­ler Bereich ist. In den großen Städten kann man ein „Bindegewebe“ beobachten, in dem Grup­pen von Personen die gleichen Lebensträume und ähnliche Vorstellungswelten miteinander teilen und sich zu neuen menschlichen Sek­toren, zu Kulturräumen und zu unsichtbaren Städten zusammenschließen. Unterschiedliche Kulturformen leben de facto zusammen, handeln aber häufig im Sinne der Trennung und wenden Gewalt an. Die Kirche ist berufen, sich in den Dienst eines schwierigen Dialogs zu stellen. Es gibt Bürger, die die angemessenen Mittel für die Entwicklung des persönlichen und familiären Lebens erhalten, andererseits gibt es aber sehr viele „Nicht-Bürger“, „Halbbürger“ oder „Stadt­streicher“. Die Stadt erzeugt eine Art ständiger Ambivalenz. Während sie nämlich ihren Bürgern unendlich viele Möglichkeiten bietet, erscheinen auch zahlreiche Schwierigkeiten für die volle Le­bensentfaltung vieler. Dieser Widerspruch ver­ursacht erschütterndes Leiden. In vielen Teilen der Welt sind die Städte Schauplatz von Massen­protesten, in denen Tausende von Bewohnern Freiheit, Beteiligung und Gerechtigkeit fordern sowie verschiedene Ansprüche geltend machen, die, wenn sie nicht auf ein angemessenes Ver­ständnis stoßen, auch mit Gewalt nicht zumSchweigen gebracht werden können.

Wir dürfen nicht übersehen, dass sich in den Städten der Drogen- und Menschenhandel,

der Missbrauch und die Ausbeutung Minder­jähriger, die Preisgabe Alter und Kranker sowie verschiedene Formen von Korruption und Kri­minalität leicht vermehren. Zugleich verwandelt sich das, was ein kostbarer Raum der Begegnung und der Solidarität sein könnte, häufig in einen Ort der Flucht und des gegenseitigen Misstrau­ens. Häuser und Quartiere werden mehr zur Ab­sonderung und zum Schutz als zur Verbindung und zur Eingliederung gebaut. Die Verkündi­gung des Evangeliums wird eine Grundlage sein, um in diesen Zusammenhängen die Würde des menschlichen Lebens wiederherzustellen, denn Jesus möchte in den Städten Leben in Fülle ver­breiten (vgl. Joh 10,10). Der einmalige und volle Sinn des menschlichen Lebens, den das Evange­lium verkündet, ist das beste Heilmittel gegen die Übel der Stadt, auch wenn wir bedenken müs­sen, dass ein Evangelisierungsprogramm und ein einheitlicher, starrer Evangelisierungsstil für diese Wirklichkeit nicht angemessen sind. Doch das Menschliche bis zum Grunde zu leben und als ein Ferment des Zeugnisses ins Innerste der Herausforderungen einzudringen, in jeder belie­bigen Kultur, in jeder beliebigen Stadt, lässt den Christen besser werden und befruchtet die Stadt.

 

Papst Franziskus - Abschnitt aus dem apostolischen Schreiben "Evangelii Gaudium"

So

12

Jan

2014

Taufe Jesu

Durch die Taufe wurdest Du an Kindes statt angenommen, sie hat Dir das Siegel der Heiligsten Dreifaltigkeit aufgedrückt.

 

Elisabeth von Dijon

Sa

21

Dez

2013

Maranatha

Komm, Herr Jesus, komm!

Komm in unsere Welt!

Komm in unser Herz!

Komm, Herr Jesus, komm!

Fr

09

Aug

2013

Edith Stein

"Was wir von uns selbst erkennen, ist nur die Oberfläche. Die Tiefe ist weitgehend auch uns selbst verborgen. Gott kennt sie."

Di

16

Jul

2013

Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel

Wie gerne hätte ich Priester sein mögen, um über die Allerseligste Jungfrau predigen zu können! Mir scheint, dass ein einziges Mal genügt hätte, um meinem Gedanken in dieser Sache restlos Ausdruck zu verleihen. Zunächst hätte ich gezeigt, wie wenig das Leben der Gottesmutter überhaupt bekannt ist. Man dürfte von ihr keine unwahrscheinlichen Dinge sagen, die man gar nicht bestimmt weiß: beispielsweise, dass sie als kleines 

Kind von drei Jahren bereits in den Tempel ging, um sich Gott in glühender Liebe und einem außergewöhnlich großen Seeleneifer aufzuopfern, während sie doch wahrscheinlich nur mitging, um ihren Eltern zu gehorchen. Warum spricht man auch davon, dass nach den prophetischen Worten Simeons im Tempel die Allerseligste Jungfrau die Passion Jesu vor Augen gehabt habe?... „Ein Schwert des Schmerzes wird deine Seele durchbohren.“ Sie sehen wohl, meine Mutter, das ist eine Voraussage für später gewesen…. Damit eine Predigt über die Gottesmutter Frucht bringen soll, muss ihr wirkliches Leben vor Augen gestellt werden, so wie es sich vorstellt. Man errät leicht, dass ihr Leben in Nazareth und auch später ganz einfach verlief… Man ist sich wohl bewusst, dass die Gottesmutter die Königin des Himmels und der Erde ist, aber sie ist „mehr Mutter als Königin“. Man darf nun nicht hingehen und behaupten (wie ich es öfter hörte), auf Grund der ihr zuteil gewordenen Vorzüge stelle sie alle Heiligen so in den Schatten, wie die Sonne bei ihrem Aufgehen alle Sterne zum Erblassen bringt. Mein Gott, was ist das für eine Auffassung! Eine Mutter, die den Ruhm ihrer Kinder in den Hintergrund drängt! Ich denke genau das Gegenteil. Ich glaube, sie wird den Glanz der Auserwählten noch bedeutend erhöhen. Man kann leicht von ihren Vorzügen sprechen, aber damit darf man sich nicht begnügen. Es muss dafür gesorgt werden, dass sie geliebt wird. 

(Thérèse von Lisieux) 

Do

06

Jun

2013

Christi Liebe

Wenn wir an Christus denken,

vergegenwärtigen wir uns vor allem seine Liebe.

Liebe aber weckt wieder Liebe.

Prägt der Herr unserem Herzen seine Liebe ein,

dann wird alles leicht.

 

Teresa von Avila

Di

30

Apr

2013

Wurzel und Grund

Natürlich ist Religion 

nicht nur etwas für den stillen Winkel 
und für einige Feierstunden, 
sondern sie muss Wurzel und Grund 
alles Lebens sein, 
und das nicht nur für wenige Auserwählte, 
sondern für jeden wirklichen Christen.

 
(Selbstbildnis in Briefen /54)

 

Fr

12

Apr

2013

Konventexerzitien:Bereit sein zum Aufbruch - Unterwegs sein - Stabilität - Sakrament des Alltags

9. Impuls: Bereit sein zum Aufbruch - Unterwegs sein - Stabilität

 

Geh mit deinem Gott.

 

Gott der unterwegs ist und mit uns geht.

 

Die Lebensform Jesu ist das "Gastsein".

 

Wir stehen in unserem Leben immer wieder vor neuen Herausforderungen.

Jesus geht alle Wege mit uns mit.

 

Wir sind unterwegs zu einer Heimat, die uns erwartet und geschenkt ist.

 

Das Gebet ist Jesu innerer Halt.

 

Habe ich einen inneren Halt der mir Stand gibt, der mich aufrecht gehen  lässt?

 

Das war wir äußerlich tragen, muss innerlich gefüllt sein.

 

Wo ist mein Berg der mich birgt, der mir Bergung schafft?

 

Eucharistie: Wegzehrung zur Heimat hin.

 

10. Impuls: Das Sakrament des Alltags

 

Meine Kommunion erstreckt sich auf den ganzen Tag - in allem was mir begegnet.

 

Dem Heiligen ist alles heilig.

 

Jesus spricht in seinen Gleichnissen von Bildern des Alltags.

Jesus trennt nicht zwischen rein und unrein.

Jesus überwindet alles Trennende.

 

"An Gottes Tisch ist Platz für alle."

 

Gott ist uns in den unscheinbaren Dingen nahe.

 

Entdecke die Quelle deiner Freude.

 

Wo sind unsere Räume, in denen wir unseren inneren Freiraum finden?

 

 

 

 

Do

11

Apr

2013

Konventexerzitien: Brotbrechen - Realpräsenz

7. und 8. Impuls

Brotbrechen - Realpräsenz

 

Hostie: Die Rundung, der Kreis steht für Vollkommenheit und Ewigkeit (ohne Anfang

und Ende)

Bricht man die Hostie passen die gebrochenen Teile zusammen. Macht man den Bruch gerade, passen sie nicht mehr zusammen.

Gott ist in den Brüchen meines Lebens

 

Wir leben in einem Zeitalter der Simulation - simulierte Wirklichkeit - Flucht vor der Welt

 

Christlich gesehen: Diese Welt ist nicht leer sondern gibt Halt.

Ohne Halt braucht der Mensch Unterhaltung.

 

Gott ist wirklich Mensch geworden.

Gott ist wirklich auferstanden.

 

Gott hat in Jesus Christus Angst, Leid und Schmerz angenommen.

 

Christus ist die Wirklichkeit.

 

Heilige sind Menschen, die die Wirklichkeit küssen können.

 

Herr lehre uns die Dinge sehen wie sie sind.

 

Aussetzung: Mich von Gott anschauen lassen - Hier bin ich - Mein Leib für DICH

(Therese von Lisieux)

Mi

10

Apr

2013

Konventexerzitien: Opfer/Hingabe - Wandlung

5. Impuls: Opfer - Hingabe

 

Als erstes sind wir beschenkte und befreite Menschen.

 

Unsere "Opfer" wollen uns barmherziger machen. 

Opfern ist ein Geschehen aus Freiheit heraus.

 

Hingabe ist loslassen im Blick auf die Liebe.

Der Weinstock wird beschnitten damit er wachsen und Früchte tragen kann.

 

Gott sagt: "Du bist der du bist, weil ich dich liebe."

 

Die Liebe fließt aus sich selber - Liebe hat etwas überfließendes.

 

Matthäus 13,44 

Mit dem Himmelreich verhält es sich wie mit einem Schatz, verborgen in dem Acker, den ein Mensch fand und (wieder) verbarg, und aus seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker. 

 

6. Impuls - Wandlung

 

Leben ist Wandlung und Veränderung.

 

Wir sind unterwegs um in das Abbild Christi verwandelt zu werden.

 

Das Leben bringt den Stein ins Rollen. - Öffnet neue Lebensräume.

 

Wandlung können wir nicht machen sondern sie geschieht. Wir können Räume dafür schaffen und aufmerksam sein.

 

Wandlung ist ein Geschenk des Geistes Gottes.

 

Wandlung geschieht in Liebe.

 

Im Annehmen und im Danken geschieht Wandlung. Danken ist eine Wandlungskraft.

Di

09

Apr

2013

Konventexerzitien: Danken - Vergebung und Versöhnung

3. Impuls - Danken

 

Ich verdanke mich, mein Leben...  -

einem anderen.

 

Dort wo wir staunen können beten wir.

 

Der Dank ist die Grundhaltung Jesu.

 

Ich sage Dank für mein ganzes Leben -

für Licht und Schatten,

für Gutes und Gebrochenes

...

 

Jesus geht mit mir mit in Freude und Glück, Not und Einsamkeit...

 

4. Impuls - Vergebung und Versöhnung

 

Der Weg der Versöhnung ist wie ein Pilgerweg - Mit einer Wunde unterwegs sein zur Heilung

 

Wenn ich einem anderen etwas "nachtrage" gehe ich nicht meinen eigenen Weg.

 

Der Auferstandene zeigt seine Wundmale und schenkt uns Frieden.

Jesus sagt: Zeige mir deine Wunden und ich schenke dir Frieden.

 

 

Mo

08

Apr

2013

Konventexerzitien: Erinnerung - Gabe und Geschenk

1. Impuls - Erinnerung

 

Die Erinnerung ist das Geheimnis der Erlösung.

 

Wir leben, weil Gott uns nicht vergißt.

 

2. Impuls - Gabe und Geschenk

 

Lebe alles als Geschenk.

 

Unsere wirkliche Identität ist uns geschenkt von Gott.

 

So

31

Mär

2013

Er ist der Friede

Er ist der Friede

Der auferstandene Herr mache überall seine Kraft des Lebens, des Friedens und der Freiheit spürbar.

An alle sind heute die Worte gerichtet, mit denen der Engel am Ostermorgen die verängstigten Herzen der Frauen beruhigte: “Fürchtet euch nicht!... Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden” (Mt 28,5-6)

Jesus ist auferstanden und schenkt uns den Frieden;

er selbst ist der Friede.

Osterbotschaft beim Urbi et Orbi, 16. April 2006 

 

 

Sa

23

Mär

2013

Österlicher Dreischritt

Kurzworte für diese Tage in der

Kar- und Osterzeit:

 

Karfreitag: Leere, Tod, Einsamkeit, Trauer, Loslassen, Ungerechtigkeit

 

Karsamstag: Stille, Ruhe, Leere, Wüste, Schlaf, Vertrauen

 

Ostersonntag: Hoffnung, Leben, Halleluja, Auferstehung, Neuschöpfung

Sa

02

Mär

2013

Jesus Christus

Ich spüre, dass alle Schätze, die im Herzen Christi verborgen sind, mir gehören, und deshalb fühle ich mich so reich und komme so gern zu dieser Quelle, um für all jene daraus zu schöpfen, die ich liebe.

 

Elisabeth von Dijon

Sa

26

Jan

2013

Hören

Laute Stille um mich herum.

Laut sind die Stimmen in mir -

eine übertönt die andere.

Laute Töne - schrille Töne.

Wo ist deine Stimme - DU.

Ich sitze und höre -

ich widerstehe den Stimmen, die laut und schrill mich einladen:

"Steh auf und geh..."

Gehen wohin?

Gehen - ohne Seine Stimme?

Ich bleibe sitzen und höre -

werde ruhig und höre -

schließe die Augen und höre.

Höre in eine lautlose Stille hinein -

höre und schweige -

die Stimmen in mir verstummen -

höre mit einer tiefen Sehnsucht in mir

nach DEINER Stimme - DU.

Höre und suche DEINE Stimme in mir.

Höre und schweige.

Schweigend umhüllt mich

DEINE Stimme in mir.

Schweigend erfahre ich DICH in MIR.

Du lädst mich ein zu "GEHEN" und

ich gehe auf DEIN Wort hin.

Wohin? -

Den Weg , den DU mir zeigst...

 

Fr

11

Jan

2013

Edith Stein - Schweigendes lauschen

Wir bedürfen der Stunden, 
in denen wir schweigend lauschen 
und das göttliche Wort in uns wirken lassen.

 
(Endliches und ewiges Sein /27)

 

Mo

24

Dez

2012

24. Dezember

Gott ward ein Menschenkind, damit die Menschenkinder Gotteskinder werden können... Einer von uns ist er geworden; aber damit mehr als das: eins mit uns. Das ist ja das Wunderbare am Menschengeschlecht, dass wir alle eins sind.

...Das ist der Anfang des ewigen Lebens in uns.

 

Edith Stein

So

23

Dez

2012

Sonntag, 23. Dezember

Als die allerseligste Jungfrau ihr Fiat sprach, da begann das Gottesreich auf Erden, und sie war seine erste Bürgerin. Und alle, die sich vor und nach der Geburt des Kindes in Wort und Tat zu ihm bekannten..., sie traten in das Gottesreich ein.

Sa

22

Dez

2012

Samstag, 22. Dezember

Oh, bleiben wir ganz in Seiner Nähe, in diesem Schweigen, mit der Liebe der Heiligen Jungfrau;  so werden wir den Advent verbringen, nicht wahr ?

 

Elisabeth von der Dreifaltigkeit

Fr

21

Dez

2012

Freitag, 21. Dezember

Leben wir mit Gott wie mit einem Freund, erhalten wir unseren Glauben lebendig, indem wir durch alles hindurch mit ihm verbunden bleiben, so wie es die Heiligen getan haben.

 

Elisabeth von der Dreifaltigkeit

Do

20

Dez

2012

Donnerstag, 20. Dezember

Denk daran, dass deine Seele der Tempel Gottes ist, das ist wiederum der hl. Paulus, der das sagt; 

zu jeder Tages- und Nachtzeit wohnen die drei göttlichen Personen in dir...;

also, wenn man das weiß, dann ist das eine ganz wunderbarte Vertrautheit;

man ist niemals mehr allein!

 

Elisabeth von der Dreifaltigkeit

Di

18

Dez

2012

Mittwoch, 19. Dezember

Dein bin ich, dir geboren -

Was wünscht Du, Herr, von mir?

 

Teresa von Avila

Di

18

Dez

2012

Dienstag, 18. Dezember

Bedenke die große Barmherzigkeit und unendliche Liebe Gottes zum Menschengeschlecht...

...um den Menschen zu erlösen, schließt er sich in den jungfräulichen Leib Marias ein.

O Wunder, unaussprechliche Liebe und Barmherzigkeit!

 

Daniel a Virgine Maria

(wurde 1616 in Hamme-Flandern geboren und trat 1631 in den Karmel ein. Er war Novizenmeister, Prior und zweimal Provinzial der belgischen Karmelitenprovinz)

Mo

17

Dez

2012

Montag, 17.Dezember

Mein sind die Himmel und mein ist die Erde; mein sind die Völker, die Gerechten sind mein, und mein sind die Sünder; die Engel sind mein und die Mutter Gottes ist mein und alle Dinge sind mein, und Gott selbst ist mein und für mich, denn Christus ist mein und mein Einundalles für mich. Was ersehnst und suchst du also noch, meine Seele? Dein ist all dies, und alles ist für dich.

(Johannes vom Kreuz, Gebet einer verliebten Seele)

So

16

Dez

2012

Sonntag, 16. Dezember - 3. Advent

Wenn ich dein Leben betrachte,

wie es das Evangelium beschreibt,

wage ich es, dich anzuschauen

und mich dir zu nähern.

Dann fällt es mir nicht schwer,

mich als dein Kind anzusehen.

Denn hier sehe ich dich sterblich

und leidend wie mich selbst.

 

Du hast den schmalen Weg zum Himmel

sichtbar gemacht

indem du stets die schlichtesten Tugenden übtest.

Maria, wenn ich bei dir bin

freut es mich, klein zu bleiben.

 

Therese von Lisieux

 

 

Sa

15

Dez

2012

Samstag, 15. Dezember

„…Mehr als jeder Heilige scheint Maria mir nachahmbar. Ihr Leben ist so einfach.

Wenn ich nur zu ihr aufschaue, erfahre ich einen tiefen Frieden…

 

Elisabeth von der Dreifaltigkeit

 

Fr

14

Dez

2012

Freitag, 14. Dezember - Hochfest Johannes vom Kreuz

Das Wort, der Sohn Gottes, ist zusammen mit dem Vater und dem Heiligen Geist wesenhaft im innersten Wesen der Seele verborgen gegenwärtig. Deshalb muss der Mensch, der ihn finden will, seiner Neigung und seinem Willen nach aus allen Dingen herausgehen und in größter Sammlung in sein eigenes Innere eintreten, wobei alle Dinge für ihn sein sollten, als bestünden sie nicht...

Nun denn du Menschenseele, du schönstes unter allen Geschöpfen, die du dich so sehr sehnst, den Ort zu wissen, so dein Geliebter ist, um ihn zu suchen und dich mit ihm zu einen: Es wird dir jetzt gesagt, dass du selbst die Herberge bist, in der er wohnt, die Kammer und das Versteck, in dem er verborgen lebt. Es bedeutet ein großes Glück und eine große Freude für dich, zu sehen, dass dein ganzes Gut und deine ganze Hoffnung dir so nahe ist, ja dass es in dir ist, oder besser gesagt: Du kannst ohne ihn nicht sein.

 

Johannes vom Kreuz

 

Do

13

Dez

2012

Donnerstag, 13. Dezember

Nie wird sie nachlassen, mich zu beschirmen, sooft ich sie anrufe. Wenn ich über etwas unruhig werde oder eine andere Schwierigkeit habe, dann wende ich mich direkt an sie, und sie sorgt für alle meine Belange als die liebste aller Mütter…“

 

Therese von Lisieux

 

Mi

12

Dez

2012

Mittwoch, 12. Dezember

Es ist die Demut Marias, die den göttlichen König auf sie herab gezogen hat. Es ist die Demut deines Lebens, die ihn dazu bewegt, zu dir herabzusteigen.

 

Therese von Lisieux

 

Di

11

Dez

2012

Dienstag, 11. Dezember

Um bei Gott zu sein, ist es nicht nötig, immer in einer Kirche zu weilen. In unserem Herzen können wir eine stille Kammer des Gebets aufschlagen, wohin wir uns von Zeit zu Zeit zurückziehen und mit ihm liebende Zwiesprache halten. Jeder kann ganz nahe mit Gott umgehen; der eine mehr, der andere weniger. Er weiß, was wir leisten können. Beginnen wir also! Vielleicht wartet er auf einen hochherzigen Entschluss bei uns. Warum wollen wir den Einsatz nicht wagen?

 

Lorenz von der Auferstehung

Mo

10

Dez

2012

Montag, 10. Dezember

Wie glücklich wären wir, wenn wir den Schatz fänden, von dem uns die Bibel erzählt.-

Alles andere wird dann wertlos für uns. Wie unerschöpflich ist der Reichtum der Bibel! Je mehr jemand darin gräbt und sucht, umso größer sind die Kostbarkeiten, die man in ihr findet. Würden wir doch unaufhörlich darin suchen und schürfen. Lass uns nicht müde werden und nicht ablassen, bis wir den Schatz gefunden haben...

 

Lorenz von der Auferstehung

So

09

Dez

2012

Sonntag, 2. Advent 9. Dezember

Manchmal wird mir das Leben des Geistes in Maria gezeigt und gegönnt: ein Ruhen in Maria, ein Genießen Marias, ein Schmelzen in Maria, ein Verlieren in Maria, eine Vereinigung mit Maria. Dies geschieht so: Während meine Seele mit aller Einfachheit, Nacktheit, Unkompliziertheit und Stille dem Wesen Gottes zugekehrt ist und in ihm sich ausgebreitet ist und diesem einfachen Wesen anhängt, es betrachtet und genießt, so erfahre ich gleichzeitig ein ähnliches Anhängen an Maria, eine ähnliche Betrachtung und ein Genießens Marias als eins mit Gott und mit ihm vereint. Wenn ich Gott genieße, genieße ich auch Maria, als ob sie eins wäre mit Gott und nicht von ihm verschieden.

 

Maria Petyt, 1623 in Hazebroek/Flandern geboren und wurde 1643 Tertiarin des Karmel.

1677 starb sie in einer Klause in Mechelen.

Halleluja - Jesus lebt

"Brannte uns nicht das Herz in der Brust,

als er unterwegs mit uns redete

und uns den Sinn der Schrift erschloss?"

                                              Lk 24,32

Passion

Kreuz im Schwesternchor
Kreuz im Schwesternchor

"Wie Jesus in seiner Todesverlassenheit sich in die Hände des unsichtbaren und unbegreiflichen Gottes übergab, so wird die Seele sich hineinbegeben in das mitternächtliche Dunkel des Glaubens, der der einzige Weg zu dem unbegreiflichen Gott ist."

                                             Edith Stein

 

Fastenzeit

 

Jede Anregung, die den Menschen zur Einkehr bei sich selbst bewegt und auf den Weg zu Gott bringt, ist als eine Wirkung der Gnade anzusehen, auch wenn dabei natürliche Ereignisse und Beweggründe als Werkzeuge benutzt werden. (ESW VI ;43)

                                                                  Edith Stein