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Karmel St. Josef

Milanstr. 1

30627 Hannover

Tel:    0511-22899980

eMail: hannover@karmelocd.de

Homepage: www.karmel-hannover.de

Wir sind eine Ordensgemeinschaft der römisch katholischen Kirche,

die ihren Anfang im 12. Jahrhundert am Berg Karmel genommen hat, als sich abendländische Eremiten im Zuge der Eroberung Palästinas am Berg Karmel niederließen, um wie der Prophet Elija ein Leben in Einsamkeit und Gebet zu führen. Die Brüder weihten sich der Jungfrau Maria und nannten sich „Brüder unserer Lieben Frau vom Berge Karmel“. 1209 gab der Patriarch Albert von Jerusalem diesen Einsiedlern eine Lebensordnung. Es blieb erhalten das eremitische Element, aber innerhalb einer Gemeinschaft. Dies sind auch heute noch tragende Kennzeichen der Karmelspiritualität: Gebet, Einsamkeit, Gemeinschaft. 

Die erste offizielle Aufnahme einer Gemeinschaft von Frauen in den Orden erfolgte am 10. Mai 1452 durch den Ordensgeneral Johannes Soreth.

Teresa de Ahumada trat am 2. November 1535 mit 20 Jahren in den Karmel der Menschwerdung in Avila ein.1562 gründete sie das erste Kloster der Reform. Es war nicht nur die Struktur des Gemeinschaftslebens, die Teresa änderte. Es war eine neue Weise, mit Christus zu leben, ein Umbruch im Menschen- und Gottesbild: ich spreche zu Gott, lebe in Beziehung mit ihm wie mit einem Freund. Es gelingt Teresa eine große Ausgewogenheit von Gemeinschaftsleben und eremitischem Leben. Ihre Klöster orientieren sich an der Lebensweise der Einsiedler und der Geschwisterlichkeit der Urkirche. Die Menschheit Christi wurde von ihr in den Blick genommen, daher wählte sie als Ordensnamen: Teresa von Jesus. 1567 lernte Teresa Johannes vom Kreuz kennen. Zwischen ihnen gab es eine tiefe Übereinstimmung. Johannes vom Kreuz – oft verzeichnet als düsterer Asket – war mit Leidenschaft Gott, den Menschen und der Schöpfung zugewandt, voll Sensibilität, mit der Gabe einfühlsamer Seelenführung. Mit ihm gemeinsam gründete Teresa das erste Reformkloster für den männlichen Zweig des Karmel.

Der teresianische Karmel verbreitete sich in der ganzen Welt.

 

 

Als Schwestern des teresianischen Karmel möchten wir als Glaubens- und Gebetsgemeinschaft präsent sein. Das ist zugleich unser apostolischer Dienst, offen zu sein für die Anliegen und Nöte der Menschen, Gebetserfahrungen mit ihnen zu teilen, Türen offen zu halten für das Geheimnis Gottes, der sich in Jesus als Freund der Menschen geoffenbart hat.

Unsere Ordensheiligen lehren uns durch ihr Leben und ihre mystischen Schriften den Weg der Kontemplation, den Weg der Sehnsucht nach Gott, den wir in unserem Inneren entdecken. Sie erschließen uns eine neue Welt, wenn wir uns einlassen auf den Weg des Schweigens und der Wachsamkeit für den Anruf Gottes.

 

K ein Leben in gottgeweihter Ehelosigkeit und der Freundschaft mit Gott

A ein Leben in Armut und Einfachheit

R ein Leben in Gehorsam in der Bindung an Gottes Heilswillen

M ein Leben des Gebetes, der Stille im Horchen auf das Wort des Herrn

E ein Leben in einer kleinen Gemeinschaft

L ein Leben ohne äußeres Apostolat im Dienst des Gebetes für Kirche und Welt

 

 

Was mich an Teresa von Avila fasziniert:

 

  • Ihre tiefe Freundschaft mit Gott und den Menschen

  • Ihre Gottsuche

  • Ihre Leidenschaft für Gott und den Menschen

  • Sie lehrt mich in Entschiedenheit den Weg mit Christus zu gehen

  • Ihre lebendige und tiefe Freundschaft mit Gott und den Menschen und ihr gesunder Menschenverstand